Grünes Domino
Montag, 11. Mai 2009 at 23:23 | In Werbung | 3 CommentsWas die SPD in diesem Jahr an Wahlwerbung vergeigt, das machen die Grünen dafür umso besser. Sehr gut gemachter Wahlwerbespot zur Europawahl am 7. Juni 2009:
Video bei YouTube.
Und wer noch nicht weiß, was er wählen soll, und sich nicht durch die Wahlprogramme arbeiten möchte, für den gibt es auch in diesem Jahr wieder den offiziellen Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung.
Hinweis: Dieses Posting thematisiert die Umsetzung aktueller Wahlwerbekampagnen; es sagt nichts über das Wahlverhalten des Autors aus.
Soko Stuttgart
Montag, 11. Mai 2009 at 21:06 | In Fernsehen, Stuttgart | Leave a CommentDerzeit wird in Stuttgart die neue ZDF-Serie “Soko Stuttgart” gedreht. Ausgestrahlt wird sie voraussichtlich ab November diesen Jahres. Hier gibt’s schon heute einen (halb-exklusiven) Blick in die Kulissen.
Polizeirevier
Büro der Ermittler
Arbeitsplatz des IT-Spezialisten Rico Sander
Büro des Kripochefs Michael Kaiser
Asservatenkammer
Verhörzimmer
Krankenhausflur (nicht Bestandteil des Polizeireviers)
Gerichtsmedizin (nicht Bestandteil des Polizeireviers)
Gerichtsmedizin (nicht Bestandteil des Polizeireviers)
Sympathischer Finanzhai
Dienstag, 28. April 2009 at 8:42 | In Werbung | 2 CommentsAbgesehen davon, dass die aktuelle, inhaltsleere Plakatkampagne der SPD in ihrer Art und Umsetzung einfach nur billig ist, macht doch der auf diesem Motiv abgebildete Finanzhai einen ganz sympathischen Eindruck:

Also wenn ich groß bin, werde ich auch Finanzhai. Und wähle FDP.
Hinweis: Dieses Posting thematisiert die Umsetzung aktueller Wahlwerbekampagnen; es sagt nichts über das Wahlverhalten des Autors aus.
1-Euro-Shirts für Franjo Pooth
Freitag, 17. April 2009 at 11:32 | In Marketing, Werbung | Leave a Comment
Nach MP3-Player-Desaster, Insolvenz, Steuerfahnung und wegbrechender Werbeverträge steht es nun wirklich dramatisch um die Familie Pooth. Verona muss jetzt gar Werbung für das Billig-Label den Textilhändler KiK machen. Fast schon möchte man Spenden sammeln, denn Verona mag man sich so gar nicht als Kundin des Billigheimers vorstellen. Glaubwürdigkeit? Fehlanzeige. Braucht man heutzutage ohnehin nicht mehr in der Werbung.
Aber es hat auch was Gutes: Verona Pooths Art und Stimme – so anstrengend beides auch sein mag – sind allemal erträglicher als das nervige rote KiK-Shirt, das uns das Unternehmen bislang in seiner üblen Werbung präsentiert. Bleibt zu hoffen, dass Verona Pooth dieses ätzende Hemd ersetzt.
Beim zum Wasenwirt
Samstag, 21. Februar 2009 at 19:26 | In Stuttgart, Werbung | 4 CommentsAuch wenn das eine der Festzelte auf dem Cannstatter Volksfest und dem Stuttgarter Frühlingsfest “Zum Wasenwirt” heißt, ist es bei den Festbesuchern dennoch schlicht unter “Wasenwirt” bekannt …

Werblich von “beim zum Wasenwirt” zu sprechen, ist also völlig unsinnig. Der Marke hätte es jedenfalls auch ohne “zum” nicht geschadet. Und geschmeidiger zu lesen wäre es allemal. Ebenso unsinnig ist es, ein drei Schiffscontainer hohes, sicherlich nicht günstiges Plakat zu gestalten und vor dem Druck nicht nochmals zu prüfen, ob auch wirklich alle “n” im Frühling sind.
Handauflegen statt Schlüsselumdrehen
Samstag, 21. Februar 2009 at 18:53 | In MFG | Leave a CommentIT-basierte Sicherheitssysteme werden im Jahr 2020 nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens durchdringen: RFID-Chips ersetzen Wohnungsschlüssel, intelligente Erkennungssoftware identifiziert herrenlose Gepäckstücke und auf öffentlichen Plätzen überwachen Tausende von Kameras jegliches Geschehen. Aber wird die Bevölkerung die neuen Technologien auch durchgehend akzeptieren?
Schokolade
Freitag, 30. Januar 2009 at 20:16 | In Werbung | 4 CommentsOb es wirklich nur Schokolade war, was die beiden eingenommen haben, ist nicht bekannt. Jedenfalls macht der sehr schön umgesetzte ‘Cadbury Eyebrows’-Spot Spaß:
Video bei YouTube.
Alter vor Schwanz
Sonntag, 25. Januar 2009 at 16:13 | In Comedy, Fernsehen | Leave a Comment
Die vierte Staffel der Dschungelshow (’Ich bin ein Star – holt mich hier raus‘) ist vorbei. Die 77-jährige Ingrid van Bergen wurde von den Zuschauern zur Dschungelkönigin gewählt, auch wenn sie lediglich mit gelegentlichen Zickereien und Lästereien auffiel und ansonsten gefühlt so wenig aktiv war wie Günther Kaufmann. Vielleicht deshalb, weil die anderen Campbewohner sie schonten und ihr viele Arbeiten abnahmen. Während Lotte London mit einem Palmbikini-Tanz auf sich aufmerksam machen musste, warf Ingrid einfach nur ihr Alter in die Waagschale.
Ohnehin ist die Teilnahme am Dschungelcamp in diesem Alter ein bisschen wie die frühere Kinderwette bei ‘Wetten, dass..?’: Egal was man macht (oder nicht macht), der Gewinn ist einem garantiert und die anderen Teilnehmer sind nahezu chancenlos. Das ZDF änderte irgendwann die Spielregeln und auch RTL wird das nun sicherlich tun, will doch eine 77-Jährige nicht so richtig ins Programm passen. Die älteren Zuschauer, die sie anziehen könnte, möchte man doch lieber Sat.1 oder dem Zweiten überlassen. Ingrid selbst hofft allerdings noch auf eine eigene, komische Sendung bei RTL.
Aprops ZDF: Während sich ‘Wetten, dass..?’ zu Scheißwetten herablässt, sind die Medien oft noch davon überzeugt, die Deutschen schauten das Dschungelcamp deshalb so gerne, weil sie Ekelfernsehen mögen. Dabei ist das Runterwürgen von Känguru-Hoden nicht mal halb so unterhaltsam wie die bösen Kommentare des Moderatorenduos Sonja und Dirk. Sie bzw. ihre Gagschreiber sind das, was die Sendung ausmacht und was das Dschungelcamp zur Comedy aufgewertet hat. Natürlich stets mit Hilfe ein paar abgehalfterter Promis, die den beiden genügend dankbare Steilvorlagen bieten.
Teilnehmer am Dschungelcamp, die medial nicht so gut wegkamen, erheben danach meist Vorwürfe gegen RTL, bewusst verzerrt dargestellt worden zu sein. Und sie haben sogar Recht. Die D-Promis sind in den meisten Fällen nicht so interessant, als dass sie sich in ihrer Art und ihrem Tun von den anderen Teilnehmern unterscheiden würden. Zumindest haben sie zu wenig Unterscheidungskraft, um in einer täglichen einstündigen Sendung vollcharakteristisch dargestellt werden zu können. Doch um Anrufe zu generieren und den Zuschauern kein Promi-Einerlei vorzusetzen, müssen die Teilnehmer eigene Identitäten aufweisen. Hierzu werden besondere Eigenschaften, die diese Personen ausmachen, hervorgehoben und andere, belanglose weggeschnitten. Wäre Günther Kaufmann wie auf Ecstasy gewesen, wäre er nicht als ewig schlafender fauler Sack dargestellt worden. Hätte Michael Meziani mal was interessantes gesagt, hätte man ihn nicht als unwichtig dargestellt. Und hätte sich Giulia Siegel nicht so phobienreich, egomanisch, verwöhnt, unterkühlt, distanziert und arrogant gezeigt, dann wäre sie als … äh, …moment … ähm … (auweia, bei ihr wird es wirklich schwer, was positives zu finden) … nein, geht nicht … sie kann man sich anders einfach nicht vorstellen.
Ich freue mich jedenfalls schon auf die fünfte Staffel. Hoffentlich wieder mit Sonja und Dirk. Und guten Gagschreibern.
Pocket-Programmie wird immer größer
Samstag, 24. Januar 2009 at 19:28 | In Medien | Leave a Comment
Das Schöne an der TV-Zeitschrift ‘TV piccolino’ ist war, dass sie – wie der Name schon vermuten lässt – kleine und kompakte Maße hat(te). Damit hob sie sich von den großen unhandlichen Lappen ab und hatte dennoch das wichtigste drin: das TV-Programm. Dennoch wurde die TV piccolino seit ihrem Bestehen zweimal vergrößert; zuletzt zur Ausgabe 3/09.
Ob der Grund für die neue Größe wohl der ist, dass das Heft im Zeitschriftenregal oftmals hinter dem bislang gleich großen Schmuddelprogrammheft ‘TV Sünde’ verschwand? Spätestens beim nächsten Pimpen sollte sich der Verlag jedoch über einen neuen, dem Format gerecht werdenden Namen Gedanken machen.
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