Das is wirklich der Wahrheit

Dienstag, 12. Februar 2008 at 23:56 | In Fernsehen | 2 Comments

Auweia, das war wohl nix. Bruce Darnell wechselte von ProSieben ins Erste und will dort nun auf dem 18.55-Uhr-Sendeplatz seinen Kandidaten zu neuem Selbstbewusstsein verhelfen. Das konnte ja nichts werden. Denn es klingt nach einem Jahre zu spät gekommenen, lieblosen Versuch der ARD, auch mal eine Styling-Sendung auf den Weg zu bringen.

Bei Germany’s Next Topmodel war er der handtaschige Schleifer, im Ersten ist er nun der einfühlsame Queer Guy für die junge Einschaltquote. Doch die Sendung um Bruce Darnell ist einfach nur peinlich und wirkt komplett fehl am Platz bei den Öffentlich Rechtlichen.

Schon gleich in der ersten Folge findet Bruce scheinbar keinen unschönen Menschen und greift auf eine gutaussehende Studentin zurück, die eher einen Psychiachter als ein Styling-Team nötig hätte. Also wird diese hübsche Studentin – die sich selbst jedoch hässlich findet – von Bruce und seinen beiden hässlichen Assistentinnen – die sich selbst jedoch hübsch finden – zurecht gemacht.

Klingt kompliziert, isses aber nicht. Denn die Sendung scheint auf das Verkehrte-Welt-Prinzip zu setzen. Im Magenumdrehen Handumdrehen wird aus der natürlichen Schönheit eine tussige Jenny-Elvers-Elbertzhagen-Kopie, die Bruce direkt mit zu Germany’s Next Topmodel nehmen könnte. Wenn er dort noch wäre.

Ob seine Entscheidung so gut war, ProSieben aufzugeben, kann stark bezweifelt werden. Denn den Job im Model-Trainingslager hätte er sicherer gehabt als den jetzigen.

2 Kommentare »

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  1. „Wenn er dort nicht gekündigt hätte.“
    Korrektur: „… gekündigt worden wäre.“

    Das war nicht seine Entscheidung.

    Aber vielleicht sollte man der Sendung eine chance geben.
    Ich habe ausser auf DWDL keinen Hinweis auf die Sendung gesehen.

    Vielleicht brauchen die noch Zeit, um Kandidaten zu finden …

  2. [...] Flops und schneller Absetzungen. Und den meisten Sendungen geschah es zu Recht, wie Volles Haus, Bruce, WunderBar und Schreinemakers 01805 100 232. Doch dann ist da noch der ganze fragwürdige [...]


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